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Hervorgehoben

Sie finden hier Informationen zum Berufsfeld der Kulturvermittlung in Österreich, Hinweise auf Veranstaltungen, Buchtipps und das Serviceangebot des Berufsverbandes für seine Mitglieder.

Berufsdefinition
Ein/e KulturvermittlerIn initiiert und gestaltet professionell eigeninitiativ und/oder auftragsorientiert Kommunikationsprozesse mit BesucherInnen über Objekte in Museen und Ausstellungen. Zielgruppen dieser Vermittlungsarbeit sind Menschen aller Altersstufen und aller sozialen und kulturellen Schichten.

Was gibt es Neues?

Hervorgehoben

Der Verband der KulturvermittlerInnen hat in seiner Generalversammlung am 29. November 2016 neu gewählt. Mag. Rieke Lassy-Beelitz verabschiedet sich nach sechs Jahren engagierter Arbeit an der Konsolidierung des Berufsbildes, der Weiterbildung der Mitglieder und zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen.
Dafür ein großes Dankeschön!
Sie wird dem Verband in Zukunft als begeisterte und sehr wohlwollende Beobachterin der Szene hoffentlich erhalten bleiben.

Ab sofort gibt es nun einen ganz neuen Vorstand:
Obfrau: Mag. Sandra Malez (Oberösterreichisches Landesmuseum)
Stellvertreterin der Obfrau: Wencke Maderbacher (CECA Korrespondentin, Technisches Museum)
Kassier: DI Markus Rieser (Universalmuseum Joanneum)
Schriftführerin: Sandra Kobel (Salzburg Museum)
Stellvertreterin der Schriftführerin: Heike Vogel M. A. (vorarlberg museum)
unabhängige Rechnungsprüferin: Nicole Grüneis (Ars Electronica Center)
unabhängige Rechnungsprüferin: Dr. Renate Wonisch-Langenfelder (Salzburg Museum)
Weitere Vorstandsmitglieder ohne Funktion:
Mag. Katharina Walter (Tiroler Landesmuseen)
Isabell Termini-Friedrich (Wien Museum),
Mag. Dr. Johannes Kritzl (Niederösterreichisches Landesmuseum)

Damit ist der Vorstand wieder ein österreichweit respräsentatives Gremium. Es ändert sich auch die Adresse des Verbandes, siehe Kontakt.

Einladung zur Generalversammlung 2016

Liebe KollegInnen und Kollegen!
Noch nie war die Arbeit von Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittlung so wichtig wie heute. Unserer Arbeit wird nicht nur maßgebliche Bedeutung innerhalb Kulturinstitutionen beigemessen:
Man gesteht ihr mittlerweile „gesellschaftliche Relevanz“, „Community Building“, Verantwortung in der „kulturellen Stadtraumentwicklung“ zu.
Die Rahmenbedingungen unserer Arbeit werden größer.
Ist der Verein, wie er zur Zeit aufgestellt ist, diesen Herausforderungen gewachsen?
Wie wollen wir den Verein in Zukunft positionieren?

Diese Fragen werden Gegenstand bei der nächsten Generalversammlung sein, zu der ich herzlich einlade.
Eure
Rieke Lassy-Beelitz (Präsidentin)

Dienstag, 29. November 2016, 11.00 Uhr
Jüdisches Museum der Stadt Wien GmbH
Dorotheergasse 11, 1010 Wien

Anmeldungen, Anträge weiterer Tagesordnungspunkte bis 25. November 2016 an: f.lassy-beelitz@albertina.at

Kulturelle Bildung in Museen: Handbuch Museumspädagogik neu erschienen

„Museumspädagogik“, „Vermitteln“, „Bildung und Vermittlung“, „Kulturelle Bildung in Museen“: Vielfältig und facettenreich sind die Bezeichnungen dieser zentralen und vielleicht umfassendsten Aufgabe aller Museen. Sammeln, Bewahren, Forschen und Ausstellen bleiben ohne sie unvollständig oder gar beziehungslos. Wer heute für und in Museen tätig ist, sich mit Museen und ihrer Arbeit beschäftigt, muss sich mit diesem Feld auseinandersetzen.
In über 50 Beiträgen stellen renommierte Fachleute aus Wissenschaft, Forschung und Praxis umfassend die kulturelle Bildungs- und Vermittlungsarbeit in Museen dar. Sie beschäftigen sich mit ihrer Entwicklung, ihrem Selbstverständnis und ihren Aufgaben, Adressaten, Formaten, Methoden, Fachkräften und Strukturen. Das Werk behandelt die Bildungs- und Vermittlungsarbeit in ihrem vielfältigen interdisziplinären Kontext von Museologie, Pädagogik, Psychologie, Kulturpädagogik/Kultureller Bildung sowie als Gegenstand der Besucher- und Wirkungsforschung sowie des Audience Development. Der Blick in ausländische Museen, vor allem im deutschsprachigen Raum, rundet die Darstellung ab.
Das Handbuch „Museumspädagogik – Kulturelle Bildung in Museen“ wendet sich an Museumsfachleute, an Lehrende und Lernende in Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie an Entscheidungsträger. Es soll die Diskussion zur Rolle der Museen und ihrer kulturellen Bildungs- und Vermittlungsarbeit befeuern und so deren Entwicklung vorantreiben
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Cover Handbuch MuseumspädagogikBeatrix Commandeur / Hannelore Kunz-Ott / Karin Schad (Hrsg.)
Handbuch Museumspädagogik
Kulturelle Bildung in Museen
Schriftenreihe Kulturelle Bildung
vol. 51, München 2016, 457 Seiten
ISBN 978-3-86736-451-5
29,80 EUR

Bitte anhören!

Ö1 widmet die Sendung der Reihe Moment – Leben heute am Mittwoch, 24. August 2016, 14:40 Uhr dem Thema

Kunst für alle. Die Arbeit der Kulturvermittler
Sie sind Türöffner zu Welten, die manche freiwillig nicht betreten würden. Kulturvermittler widmen in Museen, Theatern oder Opernhäusern ihre Arbeit in erster Linie jenen Besuchern, denen ein Museum bisher fremd war. Ihnen soll Lust an der Kunst vermittelt werden. Hauptzielgruppe sind dabei Kinder und Jugendliche.
Gestaltung: Kristin Pfeifer. Wort der Woche: Alois Schörghuber. Moderation und Redaktion: Bea Sommersguter
Die Sendung ist ab dann 7 Tage online verfügbar.

(Besonders interessant finde ich, dass er „Der Kulturvermittler“ heißt, obwohl tatsächlich diesen Beruf zu etwa 90% Frauen ausüben … Anm. d. Red.)

MUSIS plant neuen Lehrgang

MUSIS, der Steirische Museumsverband plant einen neuen Lehrgang für Kulturvermittlung für 2017. InteressentInnen wenden sich bitte an Birgit Leder, die die Funktion nun anstelle von Erika Lechner-Schneider innehat.
MUSIS – Steirischer Museumsverband
Strauchergasse 16/I, A-8020 Graz
T + F: +43 / (0)316 / 738605
E: office@musis.at , I: http://www.musis.at/
T: 0316 \ 73 86 05-13
E: bildung@musis.at

Richtig Zammbringen! Barrierefreie Kultur- und Kunstvermittlung

Einladung
zur 25. Jahrestagung des Österr. Verbands der KulturvermittlerInnen 2016
Fr. 20. Mai 2016
vorarlberg museum, Bregenz

Barrierefreie Kultur- und Kunstvermittlung: Wie geht das?
Gemeinsam mit dem vorarlberg museum finanziert der Verband die Tagung vollständig – und verzichtet auf Teilnehmerbeiträge. Auch machen wir die Teilnahme nicht von einer Mitgliedschaft abhängig: Jede KollegIn, jeder Kollege, der sich mit diesem Thema auseinander setzen möchte, ist herzlich willkommen.

Vorträge und Workshops von und mit Beat Ramseyer, Birgit Loacker, George Nussbaumer und Annegret Franken.
Die Tagung ist kostenfrei.

Beginn ab 9 Uhr, Ende ca 16 Uhr.

Anmeldungen bitte bis 13. Mai 2016 an Kulturvermittlung vorarlberg museum, kulturvermittlung@vorarlbergmuseum.at

Symposium: Was Ihr wollt? Formen der Kommunikation von Kunst im öffentlichen Raum

am Samstag, 21. Mai 2016, 10:30 – 19:30 Uhr
(optional 9:00 ab Wien mit dem Bus zum Ort des Symposiums)
Gemeindeamt, 2253 Weikendorf

Kunstraum Weikendorf (Foto (c) gst.)

Mehr als 500 künstlerische Arbeiten wurden seit den 1980er Jahren im öffentlichen Raum des Landes Niederösterreich positioniert. Diese auch international beachtete Situation verlangt spezifische Vermittlung. Das Symposium in Weikendorf gibt Einblick in bisherige Verfahrensweisen und daraus resultierende Erfahrungen von Expert_innen und Verantwortlichen, die bei der Realisierung von Kunstprojekten in Gemeinden beteiligt waren und sind und geht der Frage nach, wie die Kommunikation mit der Bevölkerung, den Künstler_innen, Kurator_innen und Gemeinde(vertreter_innen) nachhaltig und bestmöglich gestaltet werden kann.

Anmeldung bis spätestens 9. Mai 2016 unter +43 (0) 2742 9005 16273 oder martina.bochusch@noel.gv.at.

Organisation/Moderation: Bärbl Zechner, Gabriele Stöger
Programm:
9:00 Start der optionalen Busfahrt zum Ort des Symposiums über Hainburg. Im Bus sprechen Hubert Lobnig und Bärbl Zechner zu Kunst im öffentlichen Raum allgemein sowie speziell in Niederösterreich.
10:30 Begrüßung Katharina Blaas-Pratscher, Bürgermeister Johann Zimmermann, Bärbl Zechner
11:00 Eröffnung Landesrat Mag. Karl Wilfing, in Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll
Präsentation der Broschüre „ca. 15.000 km – 10 Jahre Landpartie“
11:30 Impulsstatement I: Helmut Leder, „Psychologie der Ästhetik und Wahrnehmung von Kunst“
12:00 Impulsstatement II: Herbert Posch, „Anregung oder Aufregung? Denkmal, Kunst, Geschichte und Öffentlichkeit“
12:30 Mittagspause
14:30 „Was Ihr wollt?“ Round-Table-Gespräch mit Josef Hofmarcher, Hubert Lobnig, Katrina Petter, Hemma Schmutz und Anna Soucek
Welche Interessen gehen mit der Umsetzung von Kunst im öffentlichen Raum einher und (wann) braucht sie (mehr) Kommunikation?
15:30 „Multiple Choice“ im Kunstraum Weikendorf als Prototyp, Einleitung zu den Expert_innendialogen mit Michael Kienzer, Robert Hanel und Bärbl Zechner
16:00 Expert_innendialoge mit Josef Hofmarcher, Hubert Lobnig, Katrina Petter, Hemma Schmutz, Anna Soucek und Bärbl Zechner zu den Fragestellungen: „Was sind die Voraussetzungen zur Realisierung eines erfolgreichen, ortsspezifischen Projekts? Wie kann die Kommunikation mit der Bevölkerung, den Künstler_innen, Kurator_innen und Gemeindevertreter_innen) nachhaltig und bestmöglich gestaltet werden?“ (Analyse der Erfahrungen aus der jeweiligen Perspektive.)
18:00 Resümee und Abschlussdiskussion
19:00 Umtrunk, kleiner Imbiss
ca. 19:45 Rückfahrt mit dem Bus nach Wien
Programmänderungen vorbehalten. Die Teilnahme ist kostenlos und nur mit Anmeldung möglich. Das Mittagessen ist selbst zu bezahlen. Shuttlebus: zum Kunstraum Weikendorf ab Wien, Universität, Grillparzerstraße / Ecke Rathauspark. Abfahrt 9:00, Rückfahrt ca. 19:45

„Bereichernde Vielfalt – Vermittlungsformen im Fokus“

mediamus Weiterbildungstreffen 2016 am Montag, 4. April 2016 – 9:30 bis 17:00

Museum.BL, Zeughausplatz 28, 4410 Liestal (CH)
Workshops:
1. Passeuses et Passeurs de culture : oser l’art autrement ! – Un projet de médiation  culturelle participatif et intergénérationnel (français)
2. Sammeln in der Ausstellung (deutsch)
3. Generationen im Museum (deutsch)
4. Geschichte und Geschichten – Vermittlung im Spannungsfeld von Original und Inszenierung (deutsch)
5. Neue Medien im Museum (deutsch)
Anmeldung bis Ende März

„Social Inequality and Cultural Policy“

Am 22. April 2016 findet an der Universität für angewandte Kunst Wien die eintägige internationale kulturpolitische Konferenz „Social Inequality and Cultural Policy“ statt, in der anschließend an die Vorjahresveranstaltungen „Peripherie.Macht.Kulturpolitik“, „Cultural Policies in Cities“ und „Reinventing Cultural Policy? Kulturpolitik und Good Governance“ die Rolle des Kulturbetriebs sowie der Kulturpolitik angesichts der gesellschaftlichen Entwicklungen zunehmender sozialer Ungleichheiten in Europa diskutiert werden soll.

Zu dieser Konferenz sind Fachleute unterschiedlicher Wissenschaftsdisziplinen geladen, die soziale Ungleichheit sowohl aus ökonomischer, sozialer, pädagogischer wie auch aus praktisch-politischer Sicht beleuchten werden. Gäste u.a. aus London, Paris, Athen, Barcelona und Warschau werden mit den spezifischen kulturpolitischen Konsequenzen gesellschaftlicher Trennungen in ihren Städten bzw. Ländern vertraut machen. Angesprochen werden soll auch Art und Ausmaß sozialer Ungleichheit innerhalb des Kulturbetriebs. Ziel ist es, den Kulturbetrieb für den Umstand wachsender sozialer Ungleichheit zu sensibilisieren und über einen der Zeit gemäßen gesellschaftlichen Auftrag nachzudenken.

Die Konferenz wird in englischer Sprache abgehalten.

(Detailliertes Programm)

Datum: 22. April 2016, 9:00 – 20:00 Uhr
Ort: Universität für angewandte Kunst Wien, Heiligenkreuzer Hof, Schönlaterngasse 5, 1010 Wien
Kontakt: info(at)uni-ak.ac.at