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Hervorgehoben

Sie finden hier Informationen zum Berufsfeld der Kulturvermittlung in Österreich, Hinweise auf Veranstaltungen, Buchtipps und das Serviceangebot des Berufsverbandes für seine Mitglieder

Berufsdefinition
Ein/e KulturvermittlerIn initiiert und gestaltet professionell eigeninitiativ und/oder auftragsorientiert Kommunikationsprozesse mit BesucherInnen über Objekte in Museen und Ausstellungen. Zielgruppen dieser Vermittlungsarbeit sind Menschen aller Altersstufen und aller sozialen und kulturellen Schichten.

Bitte anhören!

Ö1 widmet die Sendung der Reihe Moment – Leben heute am Mittwoch, 24. August 2016, 14:40 Uhr dem Thema

Kunst für alle. Die Arbeit der Kulturvermittler
Sie sind Türöffner zu Welten, die manche freiwillig nicht betreten würden. Kulturvermittler widmen in Museen, Theatern oder Opernhäusern ihre Arbeit in erster Linie jenen Besuchern, denen ein Museum bisher fremd war. Ihnen soll Lust an der Kunst vermittelt werden. Hauptzielgruppe sind dabei Kinder und Jugendliche.
Gestaltung: Kristin Pfeifer. Wort der Woche: Alois Schörghuber. Moderation und Redaktion: Bea Sommersguter
Die Sendung ist ab dann 7 Tage online verfügbar.

(Besonders interessant finde ich, dass er „Der Kulturvermittler“ heißt, obwohl tatsächlich diesen Beruf zu etwa 90% Frauen ausüben … Anm. d. Red.)

MUSIS plant neuen Lehrgang

MUSIS, der Steirische Museumsverband plant einen neuen Lehrgang für Kulturvermittlung für 2017. InteressentInnen wenden sich bitte an Birgit Leder, die die Funktion nun anstelle von Erika Lechner-Schneider innehat.
MUSIS – Steirischer Museumsverband
Strauchergasse 16/I, A-8020 Graz
T + F: +43 / (0)316 / 738605
E: office@musis.at , I: http://www.musis.at/
T: 0316 \ 73 86 05-13
E: bildung@musis.at

Richtig Zammbringen! Barrierefreie Kultur- und Kunstvermittlung

Einladung
zur 25. Jahrestagung des Österr. Verbands der KulturvermittlerInnen 2016
Fr. 20. Mai 2016
vorarlberg museum, Bregenz

Barrierefreie Kultur- und Kunstvermittlung: Wie geht das?
Gemeinsam mit dem vorarlberg museum finanziert der Verband die Tagung vollständig – und verzichtet auf Teilnehmerbeiträge. Auch machen wir die Teilnahme nicht von einer Mitgliedschaft abhängig: Jede KollegIn, jeder Kollege, der sich mit diesem Thema auseinander setzen möchte, ist herzlich willkommen.

Vorträge und Workshops von und mit Beat Ramseyer, Birgit Loacker, George Nussbaumer und Annegret Franken.
Die Tagung ist kostenfrei.

Beginn ab 9 Uhr, Ende ca 16 Uhr.

Anmeldungen bitte bis 13. Mai 2016 an Kulturvermittlung vorarlberg museum, kulturvermittlung@vorarlbergmuseum.at

Symposium: Was Ihr wollt? Formen der Kommunikation von Kunst im öffentlichen Raum

am Samstag, 21. Mai 2016, 10:30 – 19:30 Uhr
(optional 9:00 ab Wien mit dem Bus zum Ort des Symposiums)
Gemeindeamt, 2253 Weikendorf

Kunstraum Weikendorf (Foto (c) gst.)

Mehr als 500 künstlerische Arbeiten wurden seit den 1980er Jahren im öffentlichen Raum des Landes Niederösterreich positioniert. Diese auch international beachtete Situation verlangt spezifische Vermittlung. Das Symposium in Weikendorf gibt Einblick in bisherige Verfahrensweisen und daraus resultierende Erfahrungen von Expert_innen und Verantwortlichen, die bei der Realisierung von Kunstprojekten in Gemeinden beteiligt waren und sind und geht der Frage nach, wie die Kommunikation mit der Bevölkerung, den Künstler_innen, Kurator_innen und Gemeinde(vertreter_innen) nachhaltig und bestmöglich gestaltet werden kann.

Anmeldung bis spätestens 9. Mai 2016 unter +43 (0) 2742 9005 16273 oder martina.bochusch@noel.gv.at.

Organisation/Moderation: Bärbl Zechner, Gabriele Stöger
Programm:
9:00 Start der optionalen Busfahrt zum Ort des Symposiums über Hainburg. Im Bus sprechen Hubert Lobnig und Bärbl Zechner zu Kunst im öffentlichen Raum allgemein sowie speziell in Niederösterreich.
10:30 Begrüßung Katharina Blaas-Pratscher, Bürgermeister Johann Zimmermann, Bärbl Zechner
11:00 Eröffnung Landesrat Mag. Karl Wilfing, in Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll
Präsentation der Broschüre „ca. 15.000 km – 10 Jahre Landpartie“
11:30 Impulsstatement I: Helmut Leder, „Psychologie der Ästhetik und Wahrnehmung von Kunst“
12:00 Impulsstatement II: Herbert Posch, „Anregung oder Aufregung? Denkmal, Kunst, Geschichte und Öffentlichkeit“
12:30 Mittagspause
14:30 „Was Ihr wollt?“ Round-Table-Gespräch mit Josef Hofmarcher, Hubert Lobnig, Katrina Petter, Hemma Schmutz und Anna Soucek
Welche Interessen gehen mit der Umsetzung von Kunst im öffentlichen Raum einher und (wann) braucht sie (mehr) Kommunikation?
15:30 „Multiple Choice“ im Kunstraum Weikendorf als Prototyp, Einleitung zu den Expert_innendialogen mit Michael Kienzer, Robert Hanel und Bärbl Zechner
16:00 Expert_innendialoge mit Josef Hofmarcher, Hubert Lobnig, Katrina Petter, Hemma Schmutz, Anna Soucek und Bärbl Zechner zu den Fragestellungen: „Was sind die Voraussetzungen zur Realisierung eines erfolgreichen, ortsspezifischen Projekts? Wie kann die Kommunikation mit der Bevölkerung, den Künstler_innen, Kurator_innen und Gemeindevertreter_innen) nachhaltig und bestmöglich gestaltet werden?“ (Analyse der Erfahrungen aus der jeweiligen Perspektive.)
18:00 Resümee und Abschlussdiskussion
19:00 Umtrunk, kleiner Imbiss
ca. 19:45 Rückfahrt mit dem Bus nach Wien
Programmänderungen vorbehalten. Die Teilnahme ist kostenlos und nur mit Anmeldung möglich. Das Mittagessen ist selbst zu bezahlen. Shuttlebus: zum Kunstraum Weikendorf ab Wien, Universität, Grillparzerstraße / Ecke Rathauspark. Abfahrt 9:00, Rückfahrt ca. 19:45

„Bereichernde Vielfalt – Vermittlungsformen im Fokus“

mediamus Weiterbildungstreffen 2016 am Montag, 4. April 2016 – 9:30 bis 17:00

Museum.BL, Zeughausplatz 28, 4410 Liestal (CH)
Workshops:
1. Passeuses et Passeurs de culture : oser l’art autrement ! – Un projet de médiation  culturelle participatif et intergénérationnel (français)
2. Sammeln in der Ausstellung (deutsch)
3. Generationen im Museum (deutsch)
4. Geschichte und Geschichten – Vermittlung im Spannungsfeld von Original und Inszenierung (deutsch)
5. Neue Medien im Museum (deutsch)
Anmeldung bis Ende März

„Social Inequality and Cultural Policy“

Am 22. April 2016 findet an der Universität für angewandte Kunst Wien die eintägige internationale kulturpolitische Konferenz „Social Inequality and Cultural Policy“ statt, in der anschließend an die Vorjahresveranstaltungen „Peripherie.Macht.Kulturpolitik“, „Cultural Policies in Cities“ und „Reinventing Cultural Policy? Kulturpolitik und Good Governance“ die Rolle des Kulturbetriebs sowie der Kulturpolitik angesichts der gesellschaftlichen Entwicklungen zunehmender sozialer Ungleichheiten in Europa diskutiert werden soll.

Zu dieser Konferenz sind Fachleute unterschiedlicher Wissenschaftsdisziplinen geladen, die soziale Ungleichheit sowohl aus ökonomischer, sozialer, pädagogischer wie auch aus praktisch-politischer Sicht beleuchten werden. Gäste u.a. aus London, Paris, Athen, Barcelona und Warschau werden mit den spezifischen kulturpolitischen Konsequenzen gesellschaftlicher Trennungen in ihren Städten bzw. Ländern vertraut machen. Angesprochen werden soll auch Art und Ausmaß sozialer Ungleichheit innerhalb des Kulturbetriebs. Ziel ist es, den Kulturbetrieb für den Umstand wachsender sozialer Ungleichheit zu sensibilisieren und über einen der Zeit gemäßen gesellschaftlichen Auftrag nachzudenken.

Die Konferenz wird in englischer Sprache abgehalten.

(Detailliertes Programm)

Datum: 22. April 2016, 9:00 – 20:00 Uhr
Ort: Universität für angewandte Kunst Wien, Heiligenkreuzer Hof, Schönlaterngasse 5, 1010 Wien
Kontakt: info(at)uni-ak.ac.at

Museen und Kulturlandschaften

Freitag, 29. April 2016, Landesmuseum Niederösterreich, St. Pölten

Das ICOM Frühjahrs-Seminar zum Thema „Museen und Kulturlandschaften“ will eine Initiative zum Gedankenaustausch mit anderen ICOM Komitees Mittel- und Osteuropas setzen. In der Diskussion mit den ICOM Präsidenten der Nachbarländer werden die Besonderheiten und Herausforderungen der nationalen und internationalen Museumslandschaften erörtert . Darüber hinaus wird das geplante „Haus der Geschichte Niederösterreich“ vorgestellt.

Im Rahmen dieses Seminars wird auch die neue ICOM Publikation „Deakzession / Entsammeln – Ein Leitfaden zur Sammlungsqualifizierung durch Entsammeln“ präsentiert. Durch Unterstützung des BKA und vieler renommierter Museumsexperten ist es ICOM Österreich damit gelungen nun erstmals eine in Österreich gültige Handreichung für Sammlungsqualifizierung vorzulegen.

Programm
Zur Anmeldung (bis 27. April 2016)

Gesucht: Das inklusive Museum

Die Sektion für Kunst und Kultur im Bundeskanzleramt ruft im Jahr 2016 dazu auf,  Vorhaben, die dem Inklusionsgedanken Rechnung tragen, nicht nur durchzuführen, sondern für eine Projektförderung einzureichen.

Gesucht werden innovative Projekte in Museen, die zum Thema „inklusives Museum“ im Jahr 2016 umgesetzt bzw. begonnen werden. Es geht nicht um bauliche Adaptierungen, sondern um Maßnahmen in der Ausstellungsgestaltung, um Vermittlungsformate, Forschungsprojekte und Sammlungskonzepte.

Vergeben werden: 2 Projektförderungen à EUR 50.000,00, 8 Projektförderungen à EUR 25.000,00 und 10 Projektförderungen à EUR 10.000,00. Gefördert werden können Einrichtungen mit Sitz in Österreich, die der Museumsdefinition und den Ethischen Richtlinien des International Council of Museums (ICOM) gerecht werden.

Gesamter Ausschreibungstext:download PDF
Förderungsformular anfordern: margot.arbeshuber@bka.gv.at

Kulturagenda: Exkursion nach Georgien

Kulturagenda Institut für Museen, Kulturwirtschaft und Publikum bietet für 29. März bis 2. April.2016 eine Exkursion nach Georgien an. Das Programm wurde in Kooperation mit ICOM Georgia entwickelt und bietet Einblicke in das vielschichtige kulturelle Erbe eines Landes an der Schnittstelle zwischen Asien und Europa. Der Blick hinter die Kulissen beleuchtet die Dynamik der Kulturarbeit und die Herausforderungen an den Museumssektor in einer politisch instabilen Region.
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Zur Anmeldung

Zertifizierung

Der Österreichische Verband der KulturvermittlerInnen hat sich als Interessensvertretung und aufgrund der steigenden Anforderungen im Arbeitsfeld entschlossen, für seine Mitglieder Qualitätskriterien zu formulieren, die auf eine Zertifizierung der professionellen Kulturvermittlung abzielen.
Mitglieder des Verbandes können zur Zertifizierung jederzeit einreichen. Sämtliche Unterlagen sind  dem Verband per E-Mail zu übermitteln.
Eine Kommission prüft die Erfüllung der Kriterien und legt dem Vorstand eine Empfehlung vor, der daraufhin über die Zertifizierung entscheidet.
download Kriterien der Zertifizierung

Die Kommission wurde bei der letzten Generalversammlung für das nächste Jahr bestätigt und setzt sich nach dem Ausscheiden von Claudia Ehgartner (MUMOK) und Claudia Peschel-Wacha (Österreichisches Museum für Volkskunde), wie vorgesehen nach 2 Jahren Tätigkeit, aus folgenden Personen zusammen: Doris Oberholzer (ARTgenossen), Gudrun Schweigkofler-Wienerberger (Musisches Zentrum Wien), Ines Groß-Weikhart (Albertina) und Hannah Landsmann (Jüdisches Museum Wien). Sonja Spitaler (Plattform Lehrlingskulturprojekte Kärnten) und Andrea Zsutty (Bank Austria Kunstforum) wurden als Ersatzmitglieder neu in die Kommission gewählt.

Zertifizierte Mitgliedern wird die Berechtigung zuerkannt, die Bezeichnung Zertifizierte/r Kulturvermittler/in des Österreichischen Verbandes der KulturvermittlerInnen im Museums- und Ausstellungswesen zu tragen.
Liste der zertifizierten Mitglieder