Zertifizierung

Der Österreichische Verband der KulturvermittlerInnen hat sich als Interessensvertretung und aufgrund der steigenden Anforderungen im Arbeitsfeld entschlossen, für seine Mitglieder Qualitätskriterien zu formulieren, die auf eine Zertifizierung der professionellen Kulturvermittlung abzielen.
Mitglieder des Verbandes können zur Zertifizierung jederzeit einreichen. Sämtliche Unterlagen sind  dem Verband per E-Mail zu übermitteln.
Eine Kommission prüft die Erfüllung der Kriterien und legt dem Vorstand eine Empfehlung vor, der daraufhin über die Zertifizierung entscheidet.
download Kriterien der Zertifizierung

Die Kommission wurde bei der letzten Generalversammlung für das nächste Jahr bestätigt und setzt sich nach dem Ausscheiden von Claudia Ehgartner (MUMOK) und Claudia Peschel-Wacha (Österreichisches Museum für Volkskunde), wie vorgesehen nach 2 Jahren Tätigkeit, aus folgenden Personen zusammen: Doris Oberholzer (ARTgenossen), Gudrun Schweigkofler-Wienerberger (Musisches Zentrum Wien), Ines Groß-Weikhart (Albertina) und Hannah Landsmann (Jüdisches Museum Wien). Sonja Spitaler (Plattform Lehrlingskulturprojekte Kärnten) und Andrea Zsutty (Bank Austria Kunstforum) wurden als Ersatzmitglieder neu in die Kommission gewählt.

Zertifizierte Mitgliedern wird die Berechtigung zuerkannt, die Bezeichnung Zertifizierte/r Kulturvermittler/in des Österreichischen Verbandes der KulturvermittlerInnen im Museums- und Ausstellungswesen zu tragen.
Liste der zertifizierten Mitglieder

Jahrestagung des Verbandes 2015

Die letzte Jahrestagung des Verbandes fand am 29. Mai 2015 im Schlossmuseum Linz statt.
Thema
: Arbeitssituationen und Vertragsverhältnisse der Kultur- und NaturvermittlerInnen.
Wir haben internationale Gäste sowie österreichische ExpertInnen eingeladen, die in unterschiedlichen Beschäftigungsverhältnissen tätig sind und best practise Beispiele vorstellten.
Das vorläufige Tagungsprogramm im Detail.finden Sie hier (pdf)

„Qualitätskriterien für Vermittlungsarbeit in Museen“

Gemeinsam mit dem Bundesverband Museumspädagogik e.V. und mediamus, dem Schweizerischen Verband der Fachleute für Bildung und Vermittlung im Museum hat der Österreichische Verband an der Erarbeitung von Qualitätskriterien für eine erfolgreiche Vermittlungsarbeit in Museen mitgewirkt. Nun ist dazu in der Reihe Leitfaden des dt. Museumsbunds und dem Bundesverband für Museumspädagogik in Deutschland eine Publikation erschienen. Der Österreichische Verband erhält 500 gedruckte Exemplare für Mitglieder, die auf Anfrage per Mail zahlenden Mitgliedern kostenlos zugesendet wird.
Qualitaetskrieriendownload als PDF Qualitätskriterien_Museen

Generalversammlung des Verbandes 2014

Die 24. ordentlichen Generalversammlung des Österreichischen Verbandes der KulturvermittlerInnen im Museums- und Ausstellungswesen fand am Freitag, dem 28. November 2014 im Jüdischen Museum der Stadt Wien statt.
Im Vorfeld der Generalversammlung stellte Hannah Landsmann, Leiterin der Abteilung Kommunikation & Vermittlung, die aktuelle Schausammlung sowie Vermittlungsprogramme vor; Unsere Stadt! Jüdisches Wien bis heute. Konzept / Zugang / Methode.
Im zweiten Teil folgte die Generalversammlung, bei der der Vorstand in seiner Funktion bestätigt wurde.

Generalversammlung 2013

Die Generalversammlung des Österreichischen Verbandes der KulturvermittlerInnen im Museums- und Ausstellungswesen fand am 29. November 2013 in die Räumlichkeiten der Kunstvermittlung der Albertina, Wien statt. Ab 17.00 Uhr gab es einen Stammtisch mit einem speziellen Themenschwerpunkt: „MEHR-SPRACH- MUSEUM“. Es ging dabei um den gegenseitigen Erfahrungsaustausch, wie, was, warum und ob überhaupt VermittlerInnen mit MigratInnen arbeiten. Danach wurde die Generalversammlung abgehalten. (Tagesordnung)

 

SM-ART? Jahrestagung des Verbandes am Freitag, 13. Juni 2014

Die Jahrestagung des Österreichischen Verbandes der KulturvermittlerInnen
SM-ART? Multimedia und die Kunstvermittlung fand im Österreichischen Museum für Volkskunde | Laudongasse 15-19 | 1080 Wien statt.
Drei Vorträge
– gaben einen Überblick zu technischen und inhaltlichen Lösungen, die multimedia-Tools den Museen bereit stellen
– erörterten die Rolle und Funktion der personalen Kunstvermittlung im vice versa mit Multimedia
– beleuchteten den finanziellen Aufwand und Gewinn durch Einsatz dieser Mittel
TeilnehmerInnen lernten an „Hotspots“best practice Modelle aus Museen in Österreich kennen und diskutierten Stärken und Schwächen der multimedialen Vermittlung.
Programm (download).

Ein Blick nach Innen – Kulturvermittlungsabteilungen intern

Wie läuft´s im Team? Wo liegen abteilungsintern die Herausforderungen, die Motivatoren und Balancefaktoren? Gemeinsam analysierten wir die Anforderungen an den Arbeitsalltag. Der Coaching-Experte Reinhard Tötschinger zeigte in seinem Vortrag Wege zur nachhaltigen Teamarbeit. Die Tagung des Österreichischen Verbandes der KulturvermittlerInnen im Museums- und Ausstellungswesen fand am Do, 8. November 2012 im Österreichisches Museum für Volkskunde statt, im Anschuß daran die jährliche Generalversammlung. (Einladung)

Kollektiv-Vertrag für KulturvermittlerInnen

Derzeit wird ein neuer Kollektiv-Vertrag für die Angestellten der Bundesmuseen diskutiert. Er wird am 1. Jänner 2013 Wirklichkeit und betrifft alle MitarbeiterInnen im Bundesmuseumsbereich, ausgenommen GeschäftsführerIn und ProkuristIn. Wer jetzt schon in einem Bundesmuseum beschäftigt ist, hat die Möglichkeit zu optieren. Neuanstellungen werden künftig zu den Bedingungen im Kollektivvertrag erfolgen. Wir gestalten also jetzt die Zukunft unseres Berufs!
Die Vorstellung dessen, was einE KulturvermittlerIn leistet, welche Ausbildung sie/er mitbringt, welche Arbeitsbedingungen und Voraussetzungen maßgeblich sind, sind oft innerhalb der Betriebe unscharf. Aus diesem Grund lädt der Verband jene BetriebsrätInnen, die die KulturvermittlerInnen bei den Kollektivvertragsverhandlungen (auch) vertreten werden, zu einer Präsentation ein, die den Beruf der Kunst- und KulturvermittlerIn vorstellt. Diese Präsentation fand am 15. Mai statt.

Jahrestagung 2012

Rund 60 TeilnehmerInnen aus ganz Österreich, der Schweiz und Deutschland versammelten sich anlässlich der 21. Jahrestagung des Österreichischen Verbandes der KulturvermittlerInnen im Museums- und Ausstellungswesen in Klagenfurt am 10 bis 11. Mai 2012 zum Thema Besucher finden – Besucher binden. Eine Podiumsdiskussion spannte ein Feld auf zwischen einem Museumsdirektor (Thomas Jerger), einem Besucherforscher (Christian Waltl) und Expertinnen aus dem Bereich der Kunstvermittlung (Kristine Osswald, Künstlerin und Kunstvermittlerin, München; Bettina Riedrich, Zwischendrin, Vermittlung_Projekte und Beratung, Zürich, Antje Lielich Wolf, kunstunddialog, Berlin). Schnell wurden die unterschiedlichen Standpunkte deutlich, in wie weit Kunst- und KulturvermittlerInnen zur Benutzerfreundlichkeit von Kulturinstitutionen beitragen können. In Knowledge Sharing Gruppen wurden aktuelle Erfahrungen und Erkenntnisse betreffend „Verwendung von Materialien bei der Kunstvermittlung“ (Kristine Osswald), „Einsatz des sokratischen Dialoges“ (Antje Lielich-Wolf), „Experimentieren mit leeren Räumen“ (Bettina Riedrich) und „spielerischen Zugängen“ (Sara Hossein) ausgetauscht und weitergegeben.
Der Abend stand ganz im Zeichen des Kunstraums „haaauch“. Heiderose Hildebrand – eine der Hebammen der Kunstvermittlung in Österreich – betreibt die Gewölbegalerie und bittet Künstler um Bespielung des Kellers – und selbstverständlich gibt es ein Angebot für SchülerInnen, sich in der Galerie mit den Arbeiten (aktuell: Installation des Künstlers Stefan Lux) auseinandersetzen. Dass in dieser privaten Atmosphäre nicht nur SchülerInnen im Denken, sondern auch KunstvermittlerInnen beflügelt werden, zeigte sich am Abend, der für Networking und Erfahrungsaustausch bis spät in die Nacht genützt wurde.
IKaernten_Kulturm Kunstraum Lakeside, dem Gewinner des Preises für Kulturvermittlung, gestiftet von der Bank Austria 2011, wurde am Folgetag über die zunehmend wachsende Entwicklung diskutiert, dass offenbar Kunst- und KulturvermittlerInnen kuratorisch tätig werden müssen, um (in Österreich) von der Wirtschafts-Welt als VermittlerInnen überhaupt wahrgenommen zu werden. Es hat sich gezeigt, dass Kulturvermittlung ein sehr wesentlicher Faktor ist, um eingerichtete Kunsträume lebendig zu erhalten. Womit man wieder beim Thema war: Besucher finden – Besucher binden. (Bilder) (Tagungsprogramm)

 

Jubiläumstagung – 20 Jahre Kulturvermittlung in Österreich

2011 Jahr feierte der Verband sein 20-jähriges Bestehen. Die zweitägige Jubiläumsveranstaltung fand im Rahmen einer Tagung am Do 31. März und Fr 1. April 2011 in Linz statt. Ein Hauptthema der Tagung war das immer wieder brandaktuelle Thema „Dienstverhältnisse und Arbeitsverträge von KulturvermittlerInnen“. (Einladungskarte, Programm, Berichte).